Die Allgemeinmedizin ist der zugänglichste Weg in die eigene Niederlassung: Sie brauchen keine teuren Großgeräte, die Bedarfsplanung ist vielerorts offener als bei spezialisierten Fachgruppen, und auf dem Land locken Förderungen. Ehrlich bleibt trotzdem: Ein Kassensitz ist kein Selbstläufer, und der Alltag als Hausärztin oder Hausarzt ist geprägt von Budgetdruck und Fachkräftemangel. Hier lesen Sie, worauf es wirklich ankommt.
Drei Punkte machen die Hausarztpraxis zum vergleichsweise gut planbaren Einstieg in die Selbstständigkeit — und einer davon verschiebt die ganze Standortfrage.
Kein CT, kein MRT, keine millionenschwere Technik: Labor, Sonografie, EKG und Grundausstattung genügen. Übernahme im Schnitt rund 190.000 Euro, Neugründung eher 200.000 bis 230.000 Euro — für eine Arztpraxis am unteren Ende der Skala.
Für die hausärztliche Versorgung sind viele Planungsbereiche nicht gesperrt — besonders im ländlichen Raum. Wo ein Sitz frei ist, ist eine echte Neugründung möglich, nicht nur die Übernahme.
Die hausarztzentrierte Versorgung bringt einen verlässlichen Patientenstamm und planbares Honorar außerhalb des Budgets. Auf dem Land kommen Investitionszuschüsse von 30.000 bis 90.000 Euro dazu.
Als erste Anlaufstelle koordinieren Sie die gesamte Versorgung Ihrer Patient:innen. Das breite Spektrum bindet Menschen langfristig — der Zuweiser-Druck spezialisierter Fächer entfällt weitgehend.
Viele Praxen suchen dringend Nachfolger. Übernahme heißt: Kassensitz, eingespieltes Team und Patientenstamm ab Tag 1 — der schnellste Weg in einen gesperrten Bereich.
Budgetierung, Regresse, Fachkräftemangel bei MFA und die Altersgrenze von 55 Jahren bei Erstzulassung sind real. Die Nachfrage ist da — die Wirtschaftlichkeit hängt an Organisation und Fallzahl.
Human-Besonderheit: Auch in der Allgemeinmedizin gilt die Bedarfsplanung der KV. Der Unterschied zu Orthopädie oder Radiologie: Hausärztliche Planungsbereiche sind seltener gesperrt, sodass eine Neuzulassung realistischer ist. Wo doch gesperrt, greift die Nachbesetzung eines Sitzes nach Paragraf 103 SGB V.
Von der Zulassung bis zur HZV-Teilnahme. Zum Abhaken — nichts vergessen.
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In der Allgemeinmedizin haben Sie öfter echte Wahl — weil freie Sitze existieren. Trotzdem ist die Übernahme der häufigste Quereinstieg.
Die Gründung selbst navigieren Sie mit unseren Infos. Wenn die Hausarztpraxis läuft, kommt der Teil, den wir übernehmen: Website, lokale Sichtbarkeit, Bewertungen und Ihre eigene Praxis-KI.
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Zur Übersicht →Die Bedarfsplanung entscheidet mit: offene vs. gesperrte Planungsbereiche, Fachrichtung und Zuweiser-Nähe.
Zur Standortwahl →Human-Praxissoftware im Vergleich: EBM, TI-Anbindung und Fachrichtungs-Module.
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